Allein in der Stadt

Menschen

sind fremd.

Worte

verschwinden.

Lachen

verklingt.

Allein in der Stadt. 

Dialog

Das mit dem Trinken und mit den Drogen

das verstehe ich.

Denn all den Menschen gefällt das Leben

das gefällt ihnen nicht.

Akzeptanz und Tolleranz klingt schön

doch es lässt sich damit nicht richtig leben.

Jeder hat Gefühle

Wut, Hass, Neid und die große Liebe.

Und nehmen sie überhand

heißt es du bist krank.

Auch ich komme damit nicht klar

und sitze nun da.

Mit einer Zigarette und Wodka und Orangensaft

und hoffe inständig das gibt mir Kraft.

Sicherlich bin es ich, die sie nicht leiden kann

dabei ist sie drauf und dran

wegzurennen, sich umzubringen

doch sie ist zu feige das Lied zu Ende zu singen.

Sie ist mir zu fremd um sie kennenzulernen

Sie ist mir zu nah um sich ihr zu entfernen.

Und ihr habt alle Angst vor ihr, wie ich.

Sie hat mehr als ein Gesicht.

So anonym sie erscheint

so kläglich sie weint.

so laut sie schreit.

Sie tut mir nicht leid.

Ich erkläre ihr, jeder hat doch Probleme

und es kommt darauf an wie man diese nehme.

Doch sie hört mir nicht zu und verschließt die Augen,

will mir meine Worte einfach nicht glauben.

Menschen sind gemein, meint sie darauf

Ich frage: Warum nimmst du es wieder und wieder in Kauf?

verletzt zu werden, betrogen verlassen

und sie antwortet: Du kannst nur lieben oder hassen.

Ich frage: Das heißt? Du liebst oder hasst?

Bei all dem was du machst?

Sie sagt sie liebt, das hält sie am Leben.

Und ich frage: Wieso kann dir dann keiner geben?

was sie braucht oder sucht oder will

Sie nennt keine Antwort, bleibt einfach still.

  


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